Medienbildung

Vom Klassenchat zum Handyfasten. Wir gehen in der Medienbildung für Grund- und weiterführende Schulen das Themenfeld digitale Lebenswelt aktiv an. Wir informieren und erklären mit Hilfe eigens entwickelter Lernmaterialien und erarbeiten mit den Schüler*innen gemeinsam einen sicheren und kritischen Umgang mit Themen wie Cybermobbing, Soziale Netzwerke und Freundschaft, Datenschutz und Privatsphäre, Urheberrecht, Handykonsum und Suchtverhalten.

 

 

Freunde 4.0 – Medienbildung in Szene gesetzt

Kinder und Jugendliche sind online, und das rund um die Uhr. Im Alter zwischen zehn und dreizehn Jahren beginnt für die meisten Kinder eine Phase, in der sie sich intensiv mit digitalen Medien auseinandersetzen. Die Nutzung von Social-Media-Plattformen, Spiele-Apps, Streaming- und Videoportalen nimmt in der Peergoup immer weiter zu. Am Ende der 8. Klasse verfügen fast alle Jugendlichen über ein eigenes Smartphone und Internetzugang. In dieser Entwicklungsphase ergeben sich für die Kinder viele Fragen. Sie erleben Probleme, stoßen an Grenzen und stehen unbekannten Situationen gegenüber.

 

»Freunde 4.0« ist ein Projekt, bei dem medien- und theaterpädagogische Fachkräfte gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in die Welt des Theaters und der digitalen Medien abtauchen. Sie sammeln aktuelle Fragen, Ängste, Probleme und Wünsche für den Umgang mit Medien und digitaler Kommunikation und entwickeln daraus eigene Szenen für ein Theaterstück.

»Freunde 4.0« richtet sich an Grundschulkinder in den Klassenstufen 5 und 6 und an Schüler*innen der 7. und 8. Klasse in Gymnasien und Sekundarschulen.

 


 

OnlineLotsen

Schüler*innen sind heute schon in der Grundschule von digitalen Medien umgeben und spätestens ab der achten Klasse vollständig vernetzt. Doch wie finde ich mich in der digitalen Welt zurecht, wenn ich von Cybermobbing, Cybergrooming oder anderen Problemen in Onlinemedien betroffen bin? Nicht alle Schüler*innen können sich problemlos in der Medienwelt orientieren, und suchen Hilfe bei Problemen und Fragen.

Schulpartner bietet mit dem Projekt OnlineLotsen ein nachhaltiges Konzept, wie Schulen mithilfe von Peer-to-Peer Kommunikation, Unterstützung und Hilfe bei Cybermobbingfällen anbieten können. Medienpädagogische Fachkräfte bilden Schüler*innen als OnlineLots*innen aus und befähigen sie, ihre Kompetenzen als Multiplikator*innen an Gleichaltrige und Jüngere weiterzugeben.

Die Schulung zum OnlineLotsen findet in drei Phasen statt. Es können zehn bis zwölf Schüler*innen an der Ausbildung teilnehmen.

 


 

Unsere Standorte

Hemingway Schule ISS, Mitte

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Lichtenberg